Trockene Luft und ihre Auswirkung auf die Gesundheit

Trockene Luft begünstigt die Verbreitung von Grippeviren und anderen Krankheiten

Trockene Luft in geschlossenen Räumen ist vor allem in Wintermonaten ein großes Problem - und wird von vielen Menschen als unangenehm empfunden. Besonders empfindliche Menschen können durch zu trockene Luft krank werden. Der Grund: Je trockener die Luft, desto mehr Staubpartikel schwirren durch die Raumluft - es fehlt das „Staubbinde-Element“ Wasserdampf! Staubpartikel agieren als Basisträger für Luft-Schadpartikel: Bakterien, Viren und Mikroorganismen gelangen mit jedem Atemzug in unseren Körper!

Der menschliche Körper benötigt ein gewisses Maß an permanenter Auseinandersetzung mit diesen Mikro-Partikeln - sonst könnten wir keine Abwehrkräfte aufbauen! Deswegen ist es auch sinnlos, zum Beispiel durch Luftvernebelung mit Wirkstoffpräparaten, sämtliche Partikel zu eliminieren - wie dies manchmal in Fernost-Staaten praktiziert wird. Diese Maßnahmen wirken zudem nur temporär: Mit dem nächsten Öffnen eines Fensters ist der Zustand wieder egalisiert.

Frau mit SchnupfenWesentlich ist aber, die Luftqualität und dabei vor allem die Luftfeuchtigkeit – auf einen optimalen Wert zu konfigurieren, um dem Körper ein Höchstmaß an Aktivkraft zu gewähren, und der Entstehung von Schadpartikeln keinen weiteren Vorschub zu leisten!

Trockene Luft ist nicht der unmittelbare Auslöser von Krankheiten, aber die Auswirkung der trockenen Luft auf die Gesundheit ist nachvollziehbar: Die Aktivität von Grippeviren nimmt bei niedrigen Luftfeuchtewerten überproportional zu. Deswegen ist erklärbar, warum es im Winter – bedingt durch die trockene Luft – eine höhere Gefahr von Grippe-Epidemien gibt als im Sommer.

Eine Forderung von Gesundheits-Experten: Es wäre volkswirtschaftlich sinnvoller, in präventive Maßnahmen zur Lufthygiene-Befeuchtung trockener Luft am Arbeitsplatz und in Schulen zu investieren, als Grippeimpfungen und Arbeitsausfälle finanzieren zu müssen. Jährlich entsteht der Wirtschaft und den Gesundheitsträgern ein Schaden von hunderten Millionen Euro durch Grippe - und erkältungsbedingte Personalausfälle und deren Behandlungskosten! Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass jedes Jahr mehreren hundert Personen an den Folgen von Grippe sterben...

Durch optimal befeuchtete Luft wird die Grippeviren-Aktivität reduziert und die Leistungskraft und Immunabwehr wird gestärkt. Die allgemeine Resistenz gegenüber Erkältungs-Krankheiten wird wesentlich verbessert! Bei zu trockener Luft allerdings, werden Krankheitssymptome verstärkt, und belasten den Körper zusätzlich:

  • Reizhusten
  • Staubbelastung der Atmungsorgane
  • Allergieauslöser
  • Feinstaubbelastung steigt
  • Augenreizungen
  • Trockener Mund und Rachen
  • Schleimhäute trocknen aus und die Immunkraft sinkt. Der Körper wird zum Angriffsziel für Viren und Bakterien.
  • Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen
  • Hautprobleme

Schleimhäute und Augenschleimhäute trocknen durch die Heizungsluft und Klimaanlagen aus. Haben Sie schon einmal beobachtet, wie oft Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz unwillkürlich an die Augen fassen? Erkältungs-Bakterien, die an der Hand haften gelangen über die Augenflüssigkeit in den Körper...

Deswegen sollte neben der optimalen Luftbefeuchtung von Arbeitsräumen und im Wohnbereich auch auf eine regelmäßige Desinfektion von PC-Tastaturen und Arbeitsmaterial geachtet werden (zum Beispiel mit den WD-BioDes-Oberflächen-Wipes von WD-AUSTRIA).